Wetterstation St. Kollmann - Schildorn von Drei/Kachelmann
Die Wetterstation ist ein System von Drei / Kachelmann.
Die Station entspricht nicht den Vorgaben der World Meteorological Organization, kurz WMO.
(Temperaturmessung 2m über kurz geschorenen Rasen)
Nach Absprache mit dem Drei-Techniker bezüglich der benötigten Kabellängen kommt ein gut verpacktes Komplettset.

Die Station besteht aus einem Lufft 600 Kombisensor, der Stromversorgungs/Modembox und dem Mobilfunksendeteil (RTU).
Die Stromversorgungs/Modembox ist bei mir unter Dach, sie ist aber wetterfest und könnte auch über Dach montiert werden.

Der Sensor sollte laut Montagevorgabe mindestens 4 m über dem First montiert sein. Und mindestens 10 m über Grund!
Ich habe den Sensor auf einem 60 mm Alurohr mit 5 mm Wandstärke und 6 m Länge am Dach der Garage montiert.
Laut Berechnung sollte meine Montageart eine Windstärke von 175 km/h aushalten.
Eine Böe von 152,9 km/h hatte ich schon mal auf der Davis Station.
Weiters sollte der eingesetzte Mast oder Mastausleger nicht magnetisch sein. Alu oder Niro.
Der Sensor hat einen elektronischen Kompass zur Korrektur der Ausrichtung, falls der Sensor nicht genordet montiert wurde.
Kombisensor Lufft WS 600-UMB, keine bewegten Teile, zwangsbelüfteter Temperatur/Feuchtigkeitssensor, Luftdruck,
Windmessung mit Ultraschall, Regen und Schneemessung mit Radar, eingebaute Heizung
Mobilfunksendeeinheit RTU (Gehäuse aus Kunststoff) zur Übertragung der Wetterdaten. Die Station hängt nicht auf meinem Router.
Der nächste Mobilfunkmast ist 3400 m entfernt. Funktioniert tadellos. (optische Sicht zueinander)
Eigentlich sollte die ganze Station "Plug and Play" sein. Bei mir hat die Befestigungplatte für die Mobilfunksendeeinheit gefehlt.
Die ist Marke "Eigenbau" aus einem 4 mm Alublech.
Die mitgeschickten Befestigungsschellen waren auch zu groß. Der Mast hätte mindestens 75 mm Durchmesser haben müssen, damit sie gehalten hätten.
Im Baumarkt selbst welche besorgt. Niro A2
Die Stromversorgungs/Modembox, bei mir unter Dach
Auch hier waren die beigepackten Befestigungsschellen viel zu groß, ab 91 mm Mastdurchmesser geeignet.
Im Baumarkt selbst welche besorgt. Niro A2
Schellen vorsichtig anziehen, Halterung aus Kunststoff und der Radius passt nicht für kleinere Mastdurchmesser.

Die Station arbeitet auf drei Stromverbrauchsstufen:
Ein kleiner Ventilator zur Zwangsbelüftung des Sensors läuft ständig mit.
Standby: ca. 3,5 Watt (+/-)
Mittel: Datenauswertung/Datenübertragung? ca 28 Watt (+/-)

Hoch: Sensorheizung EIN ca 48 Watt (+/-) selbst bei über 15°C!
Da dürfte ein Konfigurationsfehler vorliegen, laut Hersteller sollte die Heizung bei über 5°C abschalten.

In der Auswertung vom Shelly in HomeAssistant schaut das dann so aus:

Eine Verbrauchs-Messung wurde über 7 Tage und 1,5 Stunden mit einem EPM 3026 durchgeführt. Dieses Gerät ist für seine solide Technik bekannt.
Start am 20. 5. 2026 um 10:04 Uhr

Nach 7 Tagen Messzeit (169,5 Std.) sind 3,008 kWh verbraucht, das wären 17,75 Watt Durchschnittsdauerlast im Sommerbetrieb.
Bei 30 Cent pro kWh wären das Kosten von 46,65 Euro im Jahr, wenn man den Sommerbetrieb zu Grunde legt.
Im Winter verbraucht die Station wegen der Heizung (40 Watt) bei Temperaturen unter 5°C mehr Strom.
Wieviel, dazu wird eine eigene Messung in der kalten Jahreszeit notwendig sein.
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